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Freitag, 28.04.2017
Freitag, 14.03.2014 13:27

Thüringer Wirtschaftsministerium treibt Breitbandausbau weiter voran

92 Prozent aller Haushalte in Thüringen haben bereits Zugang zu breitbandigen Internetanschlüssen mit Übertragungsraten von mindestens 2 Mbit/s. Im Februar stellte das Wirtschaftsministerium zwei weitere Förderbescheide aus und vergab finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 380.000 Euro bei Gesamtinvestitionen von 1,75 Millionen Euro. Nach dem für den Herbst dieses Jahres geplanten Ende der Ausbaumaßnahmen werden dadurch 2900 Haushalte und 330 Unternehmen mit mindestens 25 Mbit/s surfen können.


"Schnelles Internet ist Standortsicherung für Unternehmen und damit auch Sicherung von Arbeitplätzen", kommentierte Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn die Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 220.000 Euro aus dem "Landesprogramm Breitband" an die Stadt Roßleben im Norden des Freistaats. Deshalb wolle die Landesregierung im Zusammenspiel mit Telekommunikationsfirmen die verbliebenen 'weißen Flecken' in Thüringen so schnell wie möglich schließen, führte der Minister weiter aus. Die Förderung löst eine Gesamtinvestition von 1,2 Millionen Euro aus und ermöglicht die Versorgung von 1900 Haushalten und 245 Unternehmen in Roßleben sowie den Gemeinden Wiehe und Donndorf. Das gemeinsam angetrengte Verfahren zum Breitbandausbau unter der Federführung der Stadt Roßleben bietet damit einem Großteil der zusammen genommen gut 8000 Einwohner der Kommunen Internetzugänge per VDSL mit Übertragungsraten bis zu 25 Mbit/s.

Einen Förderbescheid über 160.000 Euro, der Investitionen in der Gesamthöhe von 550.000 Euro auslösen wird, erhielt die Stadt Bad Salzung im Südwesten Thüringens. In dem 15.000 Einwohner zählenden Kurort erhalten weitere 1000 Haushalte und 85 Firmen zukunftsfähige Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s. Planmäßig sollen beide Ausbauprojekte im Herbst dieses Jahres abgeschlossen.

Von: Markus Konrad