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Samstag, 21.10.2017

Technik News

Mittwoch 12.03.2014

MXC-Kabel überträgt 800 Gbit/s - Erste Kabel noch 2014 auf dem Markt

Bereits seit einigen Jahren entwickelt Intel in Kooperation mit dem Spezialglashersteller Corning "Silicon Photonics", ein Glasfaserkabel, bei dem Photonen die Datenübertragung übernehmen. Aktuell erreichen die Entwickler damit...[mehr]

Mittwoch 19.02.2014

Flächendeckender Breitbandausbau erfordert deutlich geringere Investitionen als bisher angenommen

Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK). Statt der bisher prognostizierten 93 Milliarden Euro wäre nach den Modellrechnungen...[mehr]

Mittwoch 19.02.2014

G.fast Standard verspricht Datenübertragungsraten bis zu 1 Gbit/s

Während der Glasfaserausbau vielerorts aufgrund der hohen Kosten nur langsam voranschreitet, arbeiten Alcatel-Lucent und Huawei intensiv an der Standardisierung von G.fast. Der neue Standard nutzt vorhandene Kupferkabelnetze,...[mehr]

FTTxyz - Warum Glasfaser?

Die im Laufe der letzten Jahre explosionsartig zunehmende Verbreitung hochauflösender Mediadaten machen dem Anwender den Bedarf an breitbandigen Übertragungswegen deutlich. Den Hauptteil davon machen allein Videoinhalte aus. Die Anforderungen für z.B High Definition Fernsehen, 3D Filme oder Video on Demand - welche diese Anwendungen an die Übertragungsraten stellen, werden mit den bisherig weitverbreiteten ADSL Anschlüssen auf Dauer nicht sicherzustellen sein.

Abbildung: logaritmische Darstellung Breitbandbedarf

Technische Begriffe wie Auflösung, Bildfrequenz und Komprimierungsverfahren sind heute allgegenwärtige und aussagekräftige Eigenschaften, welche im Umgang mit Unterhaltungselektronik nicht nur von Kunden, sondern auch von Herstellerseite maßgeblich berücksichtigt werden. Mit der daraus resultierenden Qualität der Inhalte steigt zudem die Quantität der Daten oder anders gesagt: die qualitative Verbesserung der Medieninhalte steht in einem proportionalen Zusammenhang mit der damit verbundenen Speicherung sowie der Übertragung der Daten. Die Möglichkeit somit jegliche Form des medialen Bedarfs aus einer Quelle zu decken bzw. aus einem Medium zu beziehen, stellt einen zukunftsorientierten und innovativen Ansatz dar.

Dabei lässt gerade der Gedanke, jegliche Form medialen Bedarfs aus ein und demselben Medium zu beziehen, nicht nur ambitionierte Experten aufhorchen.

Zunächst sollte man das in der Vergangenheit als eigenständiges Unterhaltungsmedium etablierte „Fernsehen“ betrachten. Die bisherigen Technologien zur Übertragung und Darstellung von Fernsehsignalen befanden sich qualitativ jahrzehntelang in einer Stagnation. Jedoch wird die heute in Deutschland gebräuchliche Standardtechnologie zur Übertragung des TV Signals PAL (768 × 576 Pixel bei 50 Hertz Bildfrequenz) immer mehr vom digitalen Fernsehen ersetzt.

Die geplante Analogabschaltung 2012 wird die bisherigen Vorstellungen von „Fernsehen“ in der gewohnten Form zudem weiter verändern. Die Technik kommt dabei den sich zunehmend ändernden Sehgewohnheiten der Nutzer entgegen. Die Möglichkeit, das Programm selbst zu gestalten und zeitlich dem eigenen persönlichen Rhythmus anzupassen, wird von immer mehr Menschen genutzt.

Die technischen Anforderungen an das Netz werden auch durch immer intensiver genutzte Service-Dienstleistungen wie z.B (Onlinevideotheken, YouTube Kanäle, IPTV, etc.) in den nächsten Jahren stetig ansteigen, so dass ein herkömmlicher DSL Anschluss in vielen Fällen für den anspruchsvollen Nutzer nicht mehr die ausreichende Leistung zur Verfügung stellen kann. Für die Zukunft muss ein Übertragungsmedium, welches die Anforderungen des erhöhten Bedarfs bewältigen kann, die herkömmlichen Technologien, wie bspw. die Doppelkupferader (umgangssprachlich als „Telefonleitung“ bezeichnet) auf Dauer ersetzen.

Die Glasfaser.