Sie befinden sich hier: Technik / FTTxyz / FTTx
Dienstag, 27.06.2017

Technik News

Mittwoch 12.03.2014

MXC-Kabel überträgt 800 Gbit/s - Erste Kabel noch 2014 auf dem Markt

Bereits seit einigen Jahren entwickelt Intel in Kooperation mit dem Spezialglashersteller Corning "Silicon Photonics", ein Glasfaserkabel, bei dem Photonen die Datenübertragung übernehmen. Aktuell erreichen die Entwickler damit...[mehr]

Mittwoch 19.02.2014

Flächendeckender Breitbandausbau erfordert deutlich geringere Investitionen als bisher angenommen

Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK). Statt der bisher prognostizierten 93 Milliarden Euro wäre nach den Modellrechnungen...[mehr]

Mittwoch 19.02.2014

G.fast Standard verspricht Datenübertragungsraten bis zu 1 Gbit/s

Während der Glasfaserausbau vielerorts aufgrund der hohen Kosten nur langsam voranschreitet, arbeiten Alcatel-Lucent und Huawei intensiv an der Standardisierung von G.fast. Der neue Standard nutzt vorhandene Kupferkabelnetze,...[mehr]


Die Glasfaser ist ein Lichtwellenleiter (LWL), überträgt die Signale optisch via Lichtimpulse und ist damit weitestgehend leitungslängenunabhängig und absolut unempfindlich ggü. Induktionsströmen, wie sie bspw. durch Handys oder andere Sender entstehen können.


FTTx - Die Glasfaserinfrastruktur

Die heute weitverbreitete Auslegung der Abkürzung FTTx steht für die Gesamtheit aller mit Glasfasertechnologie ausgestatteten Netze. Insbesondere in städtischen Gebieten entstehen schon jetzt viele Hochleistungsnetze (Next Generation Access – NGA; ab 50 Megabit pro Sekunde), in deren Aufbau bzw. Ausbau Kabelnetzbetreiber, Stadtwerke, aber auch Telekommunikationsunternehmen investieren. Die Bundesregierung hat mit ihrer Breitbandstrategie zusätzliche Maßnahmen geschaffen um den Ausbau weiter voranzutreiben. Beihilfe- und Finanzierungskonzepte sollen dabei helfen, Synergien zu schaffen und somit den Ausbau der passiven Infrastruktur fördern. Ziel ist es, die Glasfaserinfrastruktur „so nah wie möglich“ an den Konsumenten heranzuführen.

Jedoch gibt es eine Vielzahl von Differenzierungen in der Art der technologisch zu realisierenden Endnutzeranschlüsse. Genauer: die Problematik der Überbrückung der Anschlussebene, der sogenannten „letzten Meile“, da sich nicht in allen Fällen ein Glasfaseranschluss direkt in den Wohn- oder Arbeitsraum verlegen lässt.

Beispielhaft hierfür ist die Verkabelung in einem Mehrfamilienhaus. Wurde während des Neubaus nicht im ausreichenden Maße an eine Inhouse-Glasfaserverkabelung gedacht oder war zu diesem Zeitpunkt die Technologie noch nicht fortgeschritten genug, kann eine nachträgliche Verkabelung mit Glasfaser sehr umständlich und damit sehr kostenintensiv werden. Dies ist nicht zuletzt bedingt durch die Empfindlichkeit der Kabel und der Umständlichkeit eines notwendigen Spleißens sowie der Konfektionierung.

‚Fibre to the X‘ (Glasfaser bis zum Ort X) beschreibt also, wie weit das Glasfasernetz an den Rezipienten heranreicht bzw. an welchem Punkt des Netzes die 'Optische Netzwerkeinheit' (ONU) installiert ist, die optische in elektrische Signale unwandelt. Im Kabelverzweiger (KVz), im Gebäude oder bei dem Teilnehmer ... In der nachfolgenden Tabelle werden die einzelnen Verfahren differenziert.

FTT_

Bedeutung

Beschreibung

Medium NE4 (letzte Meile)

...H

Home

Wohnung

Glasfaser

...D

Desktop

Arbeitsplatz

Glasfaser

...B

Building/ Basement

Gebäude/ Keller

TAL, Powerline, WLAN

...P

Premises

Grundstück, Gelände

TAL, Powerline, WLAN

...C

Curb

Bordsteinkante, Kabelverzweiger

TAL

...N

Node/Neighborhood

Kopfstation, Hauptverteiler

TAL, TV-Kabel

HFC*

Hybrid Fibre Coax

Koaxialkabelnetz

TAL, Powerline, WLAN, TV-Kabel